Die Droge Surfen !? Teil 1
Montag, 6. Februar 2012Willkommen Freunde des Lebens !
Surfen wird mehr und mehr zur Trendsportart. Nachdem das Surfen über die letzten 30, 40 Jahre stark an Popularität gewonnen hat ist man jetzt kein “Rebell” der Gesellschaft mehr, wie es früher der Fall war. Ganz im Gegenteil. Surfen gehört heute schon in vielen teilen der Welt, wie zum Beispiel den USA und Australien zum absoluten Life-Style. Vom Teenager, über den Bänker, bis hin zum Hippie-opa wird gesurft.
Auch in Europa wird Wellenreiten mehr und mehr zum “In-Sport”.
Man könnte fast sagen: “Wer es nicht schon probiert hat, der hat was in seinem Leben verpasst und sollte lieber schleunigst seine Beine in die Hand nehmen und Richtung Meer aufbrechen !”……………………………
Aber Hallo! Nicht so schnell da mein lieber Mann! Was hat das Surfen denn überhaupt an sich? Ist doch nur blöd im Wasser sitzen! ; 5% der Zeit auf der Welle, und 95% paddeln und warten.
Surfen ist für mich aus drei Gründen nicht wegzudenken:
–> Erstens ist es die ultimative challenge. Wer sich Poseidon aussetzt der spielt mit dem Wasser
Im wahrsten Sinne des Wortes lol.
–> Zweitens bekommt man ein gutes Umweltbewusstsein und ist der Natur verbunden wie sonst kaum wo.
–> Drittens ist es einfach ein unbeschreibliches Gefühl einen geilen Ritt hinter sich zu haben. Und um dieses Gefühl dreht es sich hier, im ersten Teil des Artikels. Es ist oft so, dass einen die Geilheit einer Welle erst kurz nach dem Ride bewusst wird. Da denkt man nur: “Fuuuuuuuuck war das Hammer. Shit, Shit, Shit, war das Geil!!! Da hätte ich mir jetzt doch fast in die Hose gemacht :p. Na ja soooooo toll war’s dann auch wieder nicht!!!!!!” Aber Spaß beiseite…..
Endorphin, Dopamin, Adrenalin und wie das ganze Zeug auch heißt, strömt einem en mass durch die Zellwände und betäubt das Gehirn. Die Folge, ist ein Moment der Extase, Zufriedenheit. und inneren Stille. Man ist frei und schwerelos. Probleme verschwinden, Konflikte treten in den Hintergrund, und Unzufriedenheiten erlischen wie eine Kerze im Platzregen. Am liebsten würde man tausend Luftsprünge machen, die Zeit anhalten oder der ganzen Welt sagen wie sehr man sie doch Liebt,………… bis man realisiert, dass es doch „nur“ eine Welle war und man dieses Gefühl nicht auf Ewigkeit einfangen kann. An dem Punkt angelangt, und schon fast in einer Depression versunken gibt es nur noch eins……… SURF on !
- Ist das high einer Droge mit dem des eines geilen Rittes zu vergleichen ? Diese Frage geht an euch weiter !
- Leider hab ich noch nie so eine Welle geritten aber es muss unbeschreiblich sein. Sieht so aus als wuerde Kelly hier gerade aus einer Tube kommen, gerade realisieren was passiert ist, und sein Leben nicht packen.
Man dreht das Board, und richtet sich langsam zurecht. Nachdem das „High“ wieder abgeklungen ist bleibt der Hunger nach dem nächsten. Die Brust hebt sich wieder leicht vom Board, die Körper-Spannung baut sich auf, der Blick geht zielstrebig nach vorne und die Hände beginnen mit kräftigen Schüben das Wasser zu verdrängen, um so schnell als möglich wieder draußen im Line-up zu sitzen.
Ich glaube, dass dieses Gefühl einer Art Rausch sehr nahe kommt. Es werden ähnliche Stoffe freigegeben wie bei so mancher Droge und auch die Symptome sind ähnlich. Die Tolleranzgrenze steigt, man will es in der Regel mehr, und so weit es geht auch öfter. Beim Surfen aeussert sich das in Form von der Groesse und Qualität der Wellen. Je hohler/schwieriger und gefährlicher die Welle, desto groesser ist der Rush.
Es unterscheidet sich dann aber auch wesentlich, da Surfen ja auch andere Komponenten hat über die ich im nächsten Eintrag berichten werde. Ausserdem bleiben einem die negativen side effects von Drogen natuerlich erspart, weswegen ich mich dem Surfen verschrieben habe.
Was meint ihr, ist der vergleich einer geilen Welle und einem „High“ gerechtfertigt? Wie würdet ihr das Gefühl einer Welle beschreiben? Das ist auch eine Hypothetische frage. Man muss nicht unbedingt Erfahrungen gemacht haben aber hat ja eine ungefaehre Vorstellung wie es sein koennte….
Also, danke fuer’s reinlesen, und bis zum nächsten Mal!
Bis dahin: „Watch the preference, look for the Dolphins and wait fort the set“
Consi with MissiontoSurf


